facts and fiction überzeugt beim BrandEx Award mit fünf Auszeichnungen
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facts and fiction aus Köln verantwortet die inhaltliche und gestalterische Besucher*innenkommunikation der Sonderausstellung zur Kameliensammlung „Königin der Winterblumen“ im Botanischen Garten der Stadt Köln. Für die Sonderausstellung, die vom 15. Januar bis zum 29. März 2026 in Orangerie, Subtropenhaus und im Kamelienwald zu sehen ist, entwickelte die Agentur ein didaktisches Konzept, das Pflanzenwissen, Storytelling und Besucher*innenführung miteinander verbindet.
Die Kölner Kameliensammlung zählt zu den bedeutendsten in Deutschland und wurde von der Internationalen Kameliengesellschaft mit dem Titel „Garden of Excellence“ ausgezeichnet (Copyright: Stefan Schilling).
Das Vermittlungskonzept verzichtet bewusst auf ein klassisches Leitsystem und setzt stattdessen auf eine modulare, flexibel einsetzbare Didaktik (Copyright: Stefan Schilling).
facts and fiction hat für die Ausstellung eine umfassende Beschilderung, eigens entwickelte Exponate sowie einen digitalen Media Guide realisiert, der Besucher*innen zusätzliche Inhalte bietet. Ziel war es, die wissenschaftlichen, gartenhistorischen und ästhetischen Aspekte der Kamelien für ein breites Publikum verständlich, leicht zugänglich und visuell ansprechend aufzubereiten.
sagt Andreas Horbelt von facts and fiction.
Die Kölner Kameliensammlung zählt zu den bedeutendsten in Deutschland und wurde von der Internationalen Kameliengesellschaft mit dem Titel „Garden of Excellence“ ausgezeichnet. Auf dieser Grundlage entwickelte facts and fiction ein präzise abgestimmtes Vermittlungskonzept, das bewusst auf ein klassisches Leitsystem verzichtet und stattdessen auf eine modulare, flexibel einsetzbare Didaktik setzt.
Die Exponate machen Züchtung, Pflege und Vielfalt anschaulich und stellen historische wie kulturelle Bezüge dar (Copyright: Stefan Schilling).
Die Beschilderung in deutscher und englischer Sprache vermittelt Herkunft, Geschichte und botanische Vielfalt der Kamelien sowie ihre kulturelle Bedeutung. Sie thematisiert auch die Besonderheiten der Kölner Sammlung sowie die Blühkraft der Kamelien selbst im Winter. Gestalterisch ist die Ausstellung zurückhaltend konzipiert, fügt sich unaufdringlich in die Umgebung ein und bleibt dennoch klar wahrnehmbar und gut lesbar.
Die Exponate ergänzen diese Inhalte als prägnante Ankerpunkte im Rundgang. Sie machen Züchtung, Pflege und Vielfalt anschaulich und stellen historische wie kulturelle Bezüge dar – von der Gartengeschichte bis zum Einfluss der Kamelie auf Kunst und Kultur. Haptische und akustische Elemente, etwa ein Auszug aus La Traviata, erweitern das Erlebnis um eine sinnliche Ebene.
Als prägnante Ankerpunkte im Rundgang zeigen die Exponate auch den Einfluss der Kamelie auf Kunst und Kultur (Copyright: Stefan Schilling).
Ein webbasierter Media Guide, abrufbar per QR-Code auf dem eigenen Smartphone, bietet eine optionale Vertiefungsebene mit zusätzlichen Informationen, Abbildungen und ausgewählten, teils anekdotischen Audiobeiträgen von Gärtner*innen und Kamelienexpert*innen. Der Rundgang bleibt individuell vertiefbar, ohne die ruhige Atmosphäre des analogen Raums zu überlagern.
Die Beschilderung vermittelt Herkunft, Geschichte und botanische Vielfalt der Kamelien (Copyright: Stefan Schilling).
Die Kamelienausstellung im Botanischen Garten der Stadt Köln
In der Kölner Flora sind vom 15. Januar bis 29. März 2026 mehr als 500 Kamelien aus rund 450 Arten und Sorten in Orangerie, Subtropenhaus und im Kamelienwald zu sehen. Die Sammlung zählt zu den bedeutendsten in Deutschland und ist als eine von nur zwei hierzulande mit dem internationalen Titel „Camellia Garden of Excellence“ ausgezeichnet. Ergänzt wird die Blütenschau durch Informationstafeln zur Herkunft, Geschichte und Vielfalt der Kamelien.
Ermöglicht durch engagierte Förderer*innen
Die inhaltliche und didaktische Ausarbeitung der Ausstellung wurde durch die großzügige Förderung der M. und R. Breitenbach Stiftung, Dr. Georg Ziemes und der Deutschen Kameliengesellschaft e. V. ermöglicht. Zusätzlich trugen private Spenderinnen und Spender mit ausgewählten Pflanzen und finanzieller Unterstützung wesentlich zur Qualität und Vielfalt der präsentierten Inhalte bei.
Über facts and fiction
facts and fiction ist eine interdisziplinäre Kreativagentur mit mehr als 70 festen Mitarbeiter*innen an den Standorten Köln und Berlin. Die Agentur wurde 1992 in Köln gegründet. facts and fiction konzipiert, gestaltet und realisiert für die Bereiche Kunst, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft innovative analoge sowie digitale Projekte. Der Fokus liegt dabei auf Museen und Ausstellungen, Expo-Pavillons, Veranstaltungen, Exponaten sowie digitalen Lösungen für partizipative und individualisierte Erlebnisse.
facts and fiction hat die Pavillons von Deutschland, Österreich und der EU für die Weltausstellung in Japan entwickelt, die von April bis Oktober 2025 in Osaka stattfand. Die Agentur hat 25 Jahre Expo-Erfahrung und hat mit Japan insgesamt 13 Länderbeteiligungen umgesetzt. Große, bereits realisierte Projekte im Bereich öffentliche Museen und Ausstellungen sind das Bergbau-Museum in Bochum und die Berlin Ausstellung im Humboldt Forum in Berlin. Aktuell arbeitet die Agentur u.a. an der Gestaltung des Lern- und Begegnungsortes Zeppelintribüne und Zeppelinfeld in Nürnberg, an einer Dauerausstellung für das Naturhistorische Museum in Basel und an der Dauerausstellung des Buddenbrookhauses in Lübeck. In Berlin ist facts and fiction im Spannungsfeld der politischen Kommunikation tätig: Für Ministerien, Institutionen und Verbände entwickelt die Agentur unterschiedlichste analoge, hybride und digitale Veranstaltungsformate und Ausstellungen im Kontext des politischen Diskurses. 2025 konnte dort der Etat des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWE) verteidigt werden.
facts and fiction hat mehr als 700 Projekte in 50 Ländern umgesetzt und wurde für seine Arbeiten bereits mit zahlreichen Awards wie dem BIE Award, dem iF Communication Award, dem ADC Wettbewerb, dem Galaxy Award oder dem Red Dot Award ausgezeichnet.
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