Kaum eine Innovation hat den Lauf der Geschichte so tiefgreifend beeinflusst wie Johannes Gutenbergs Buchdruck. Das neue Gutenberg-Museum in Mainz widmet sich diesem Wendepunkt der Menschheitsgeschichte – und erzählt zugleich die globale Geschichte der Druckkunst.
2.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Für eine Idee mit weltweiter Wirkung.
facts and fiction entwickelt das neue Ausstellungskonzept für das Gutenberg-Museum im von h4a Gessert + Randecker entworfenen Neubau. Auf rund 2.000 Quadratmetern entsteht eine immersive, multimedial inszenierte Dauerausstellung, die die Erfindung Gutenbergs erfahrbar macht – in ihren technischen, kulturellen und gesellschaftlichen Dimensionen.
Ein Museum für alle – inklusiv, interaktiv, international.
Ziel ist ein barrierefreies Museum, das unterschiedlichste Zielgruppen gleichermaßen anspricht: internationales Publikum, Fachbesucher*innen, Schulklassen und Familien. Die Ausstellung kombiniert Storytelling als Methode mit multisensorischen Zugängen – mit beeindruckenden Objekten, haptisch, digital, inszenatorisch.
Gestaltung mit Tiefgang. Vermittlung mit Wirkung.
Eine immersive Auftaktinszenierung nimmt die Besucher*innen mit auf eine Reise von Gutenbergs Zeit bis in die Gegenwart. Bildgewaltig und emotional berührend lernen die Gäste Gutenbergs Welt kennen.
Schätze sichtbar machen. Geschichte begreifen.
Ein Höhepunkt der Ausstellung ist die neu konzipierte Schatzkammer – mit den berühmten Gutenberg-Bibeln als Kernstück. Die Originale treten in einen Dialog mit digitalen Vermittlungsformen. So entsteht ein Ausstellungserlebnis für alle.
Ganzheitlich gedacht – über die Ausstellung hinaus.
facts and fiction verantwortet nicht nur Konzept und Ausstellungsdesign, sondern auch die Gestaltung von Foyer, Shop, Druckladen und museumspädagogischen Angeboten. In enger Zusammenarbeit mit den Architekten, dem Museum und der Landeshauptstadt Mainz entsteht ein Haus, das Szenografie, Vermittlung und Besuchsqualität ganzheitlich denkt – und neue Maßstäbe im Bereich Museumsgestaltung setzt.
Fotografien: © Stefan Schilling