Foto: © Stefan Schilling
In Japan gilt Österreich als Land der Musik, geprägt von der ersten und zweiten Wiener Klassik. In Kombination mit dem Motto der Expo – „Creating Society for Future Lives” – ist aus dieser Wahrnehmung des Landes das zentrale Leitmotiv des österreichischen Pavillons entstanden: "Austria - Composing the Future"
– In Österreich wird die Zukunft nicht „designt“, hier wird sie komponiert.
Der österreichische Pavillon führt seine Gäste von der Vergangenheit in die Zukunft, vom Bekannten ins Unbekannte, von der klassischen Musik des 18. und 19. Jahrhunderts in ein zeitgenössisches, modernes Österreich.
Austria – Composing the Future
Der österreichische Pavillon auf der Expo 2025 in Osaka
Kunde: Österreichisches Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus und Wirtschaftskammer Österreich
Jahr: 2025
Pavillons und Weltausstellungen
Vor dem Pavillon werden die Gäste von einem überdimensionalen Notenband begrüßt. Die ikonische spiralförmige Skulptur schwingt sich dramatisch in die Höhe und führt das Thema des Pavillons ein – die Musik. Die Innenfläche der 16m hohen Holzskulptur ist als Notenzeile gestaltet, auf der die ersten Takte von Beethovens Ode an die Freude zu sehen sind. Als unübersehbares Supersign verschafft die Skulptur den Pavillon und sein Thema hohe Sichtbarkeit auf dem gesamten Expo Gelände.
Im Inneren leitet das Band die Gäste durch die drei Ausstellungsräume. Im Mittelpunkt des ersten Raumes stehen die Beziehungen zwischen Österreich und Japan – und ihr musikalischer Beginn. 1869 hat Kaiser Franz Josef dem Tenno einen Flügel geschenkt – mit samt Pianisten. Entsprechend erklingt im Zentrum des ersten Innenraums wirkungsmächtig ein historischer Flügel. In der Beziehung zwischen beiden Ländern ist – im wahrsten Sinne des Wortes – Musik!
Im zweiten Raum präsentieren übergroße Noten als interaktive Exponate unerwartete Innovationen und überraschende Technologien aus Österreich – das Land hat als bedeutender Wirtschafts- und Innovationsstandort eben deutlich mehr zu bieten als Musik.
Im dritten Raum sind die Besucher*innen schließlich aufgefordert, selbst an der Komposition der Zukunft mitzuwirken. Welche Themen sind besonders wichtig, was für eine Zukunft wünschen sie sich? Durch ihre Wahl beeinflussen die Besucher*innen sowohl die visuelle Bespielung des Raumes als auch die Musik im Raum. Gemeinsam schaffen die jeweils Anwesenden so ihre persönliche Zukunftskomposition, ein emotionales musikalisches Arrangement, eine bildgewaltige Show, die natürlich auch die Innovationskraft und Schönheit Österreichs zeigt.
bwm Architekten aus Wien ist für die Architektur des Pavillons verantwortlich. In ihrem Auftrag entwickeln und gestaltet facts and fiction die Ausstellung im Pavillon. Die Umsetzung liegt bei Nüssli. Auftraggeber ist die Wirtschaftskammer Österreich.