Höchste Auszeichnung beim ADC: facts and fiction gewinnt Grand Prix für Deutschen Pavillon auf der Expo 2025 in Osaka

16/06/2026

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Höchste Auszeichnung für den Deutschen Pavillon „Wa! Germany!“ auf der Expo 2025 Osaka: Beim ADC Wettbewerb 2026 gewinnt das von facts and fiction verantwortete Projekt den Grand Prix in der Kategorie „Spatial Experience“. Die Arbeit zählt zu den Top 10 der diesjährigen Einreichungen und erreicht im Gesamtranking des Wettbewerbs den zweiten Platz. Insgesamt gingen zehn ADC Nägel für den Deutschen und den Österreichischen Pavillon an die Agentur.

Der Grand Prix ist die höchste Auszeichnung des ADC Wettbewerbs und würdigt Arbeiten, die innerhalb des jeweiligen Wettbewerbsjahres in besonderer Weise Maßstäbe setzen. Die Kategorie „Spatial Experience“ ehrt herausragende Arbeiten in den Bereichen Raumdesign, Events, Messen und architektonische Inszenierungen, die eine besondere räumliche und emotionale Markenerfahrung schaffen. Ein Grand Prix an eine Arbeit aus diesem Bereich macht die Bedeutung von „Spatial Experience“ innerhalb der Kreativbranche besonders sichtbar. Für facts and fiction sind die Auszeichnungen eine wichtige Anerkennung der kreativen Leistung hinter den Länderauftritten in Osaka und ein weiterer Beleg dafür, welche Kraft räumliches Erzählen, interaktive Vermittlung und konsequente Gestaltung im internationalen Kontext entfalten können.

„Als langjähriges ADC Mitglied weiß ich, wie unglaublich schwer es ist, einen Grand Prix zu gewinnen. Und ehrlich gesagt: Ich hätte nie gedacht, dass ein Projekt, das ich verantworte, einmal mit dieser Auszeichnung gewürdigt wird. Umso mehr bedeutet uns dieser Moment.“

Andreas Horbelt, Kreativdirektor bei facts and fiction.

„Die zehn Nägel für den Deutschen und den Österreichischen Pavillon sind eine große Anerkennung für die vielen Menschen, die an diesen Projekten mitgearbeitet haben, und für den Anspruch, komplexe Themen nicht nur zu erklären, sondern im Raum wirklich erlebbar zu machen. Dass der ADC diese Arbeit so umfassend würdigt, freut uns sehr.“
Auszeichnungen für Deutschland und Österreich

eben dem Grand Prix und einer Platzierung unter den Top 10 der diesjährigen Arbeiten für den Deutschen Pavillon wurde facts and fiction mit zehn Nägeln für die Pavillons von Deutschland und Österreich ausgezeichnet.

Der Deutsche Pavillon „Wa! Germany!“ wurde in sieben Kategorien prämiert. Er widmete sich dem Thema Kreislaufwirtschaft und machte Zirkularität als Leitmotiv auf mehreren Ebenen erlebbar: architektonisch, szenografisch, medial und interaktiv. Gesondert ausgezeichnet wurden außerdem die Circulars, die als interaktive Begleiter durch die Ausstellung führten und komplexe Inhalte individuell zugänglich machten.

Gemeinsam eine zirkuläre Welt gestalten – das war das Motto des Deutschen Pavillons (Copyright: Stefan Schilling).

Ausgezeichnet wurde der Deutsche Pavillon in folgenden Kategorien:

Grand Prix / Gold 

Spatial Experience > Concept for Spatial Experience > Architecture, Public & Urban Design > Architectural Installations

Silber 

Digital Media > Specials > Technological Experiment > Creative Technology Prototypes: Interaktiver Audio-Guide – Die Circulars

Silber 

Spatial Experience > Concept for Spatial Experience > Event > Event

Silber 

Spatial Experience > Concept for Spatial Experience > Exhibition > Museum & Pavillon Design

Silber 

Spatial Experience > Concept for Spatial Experience > Exhibition > Themed Exhibition

Silber 

Spatial Experience > Specials > For Good

Bronze 

Spatial Experience > Concept for Spatial Experience > Exhibition > Online & Hybrid Brand Exhibition

„Mit ‚Wa! Germany!‘ ist es gelungen, ein positives und zukunftsorientiertes Bild von Deutschland auf der Weltausstellung in Osaka zu zeigen. Dass der Deutsche Pavillon nun auch von der Kreativbranche ausgezeichnet wird, freut uns sehr. Es bestätigt, wie wichtig gute Gestaltung und verständliche Vermittlung sind, wenn komplexe Themen wie Kreislaufwirtschaft ein internationales Publikum erreichen sollen.“

Patrick Specht, Generalkommissar des Deutschen Pavillons auf der Expo 2025 Osaka.

Auch der Österreichische Pavillon wurde mit drei ADC Nägeln geehrt. Unter dem Titel „Composing the Future“ verband der Pavillon Musik, Raum und Zukunftsfragen zu einer poetischen und zugleich eindrücklich gestalteten Besuchererfahrung. facts and fiction verantwortete die Ausstellungsgestaltung und entwickelte ein Konzept, das Österreichs kulturelle Identität in eine zeitgemäße räumliche Erzählung übersetzte.

Gestalterisches Leitbild des österreichischen Pavillons war ein überdimensionales Notenband. Es prägte, als verschlungene Skulptur, den Pavillon schon von außen (Copyright: Stefan Schilling). 

Ausgezeichnet wurde der Österreichische Pavillon in folgenden Kategorien:

Bronze

Spatial Experience > Concept for Spatial Experience > Architecture, Public & Urban Design > Architectural Installations

Bronze 

Spatial Experience > Concept for Spatial Experience > Event > Event

Bronze 

Spatial Experience > Craft for Spatial Experience > Direction & Creative Direction

„Gerade bei Länderpavillons geht es darum, komplexe Identitäten und kulturelle Selbstbilder in ein Erlebnis zu übersetzen, das Menschen unmittelbar erreicht. Dafür braucht es nicht nur eine starke Idee, sondern das Zusammenspiel von Gestaltung, Raum, Medien, Dramaturgie und Technologie. Die ADC-Auszeichnungen bestätigen genau diese Verbindung.“

Kirsten Koehler, Kreativdirektorin bei facts and fiction.

In der Ausstellung des Deutschen Pavillions begaben sich die Besucher*innen auf eine emotionale und multisensorische Reise, in der sie greifbare Visionen für das Leben in einer zirkulären Gesellschaft kennenlernten (Copyright: Stefan Schilling).

Kreativität als verbindendes Prinzip

Mit den Auszeichnungen für den Deutschen und den Österreichischen Pavillon würdigt der ADC zwei sehr unterschiedliche Konzepte, die eines verbindet: Beide zeigen, wie Kreativität komplexe Themen zugänglich macht, Emotionen schafft und internationale Verständigung im Raum ermöglichen kann.

Der Deutsche Pavillon zeigte mit „Wa! Germany!“ ein positives, zukunftsorientiertes Bild von Deutschland und machte Kreislaufwirtschaft als gesellschaftliche Aufgabe erlebbar. Der Österreichische Pavillon übersetzte musikalische Komposition in eine räumliche Erfahrung und stellte die Frage, wie Zukunft gemeinsam gestaltet werden kann. Beide Projekte zeigen, wie Architektur, Inhalte, Szenografie und mediale Inszenierung auf einer Weltausstellung zu starken öffentlichen Erlebnissen werden.

Mit dem Grand Prix und den weiteren ADC Auszeichnungen setzt facts and fiction seine erfolgreiche Expo-Bilanz fort. Die Agentur war an der Gestaltung der Pavillons von Deutschland, Österreich und der Europäischen Union auf der Expo 2025 Osaka beteiligt. Bereits zuvor wurden die Arbeiten der Agentur mehrfach ausgezeichnet, unter anderem beim BIE Award, beim BrandEx Award, beim German Design Award, beim EXHIBITOR Magazine's World Expo Award sowie bei vielen weiteren internationalen Wettbewerben.

Der ADC Wettbewerb


Der ADC Wettbewerb zeichnet jährlich herausragende Arbeiten aus den Bereichen Kommunikation, Design, Digital, Raum, Innovation und kreative Exzellenz aus. Die ADC Nägel zählen zu den renommiertesten Auszeichnungen der deutschen Kreativbranche und werden von einer hochkarätigen Fachjury vergeben.

Hintergrundinformationen zu den Pavillons

Deutschland

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie verantwortete die Koelnmesse GmbH Organisation und Betrieb des Deutschen Pavillons auf der Expo 2025 in Osaka. Konzept, Planung und Realisierung des Deutschen Pavillons lagen bei der „Arbeitsgemeinschaft Deutscher Pavillon Expo 2025 Osaka“ aus den Unternehmen facts and fiction (Köln) und GL events Live (Lyon) mit Unterstützung der japanischen Niederlassung. Dabei zeichnete facts and fiction für das inhaltliche Konzept sowie die Ausstellungs- und Mediengestaltung verantwortlich, GL events Live und Japan für die bauliche Ausführung. Die Architektur und das räumliche Konzept stammten von LAVA Architects (Berlin).

Auf ihrem Weg durch den Pavillon wurden die Besucher*innen von den Circulars begleitet, den Maskottchen des Pavillons (Copyright: Stefan Schilling).

Die Ausstellung war als Abfolge immersiver Raumerfahrungen entwickelt, wobei auch hier die Wegeführung ganz dem Leitmotiv folgte: dem Kreislauf (Copyright: Stefan Schilling). 

 

Österreich

Im Auftrag des österreichischen Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft, der Wirtschaftskammer Österreich und des Expo-Büros der Wirtschaftskammer Österreich verantworteten BWM Designers & Architects die architektonische Gestaltung des österreichischen Pavillons. facts and fiction konzipierte und gestaltete die Ausstellung des Pavillons, unterstützt von Zone Media aus Wien. Die Musik entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Mozarteum Salzburg und Kling Klang Klong aus Berlin. Die bauliche Realisation von Pavillon und Ausstellung lag bei der Nüssli Group als Generalübernehmer.

Der österreichische Beitrag zur Weltausstellung 2025 in Osaka „Composing the Future“ nutzte das verbindende Thema Musik, um gemeinsam mit seinen Gästen eine faszinierende Zukunftskomposition zu schaffen (Copyright: Stefan Schilling).

Im Inneren des Pavillons gliederte sich die Ausstellung in drei Räume (Copyright: Stefan Schilling).

Über facts and fiction

facts and fiction ist eine interdisziplinäre Kreativagentur mit mehr als 70 festen Mitarbeiter*innen an den Standorten Köln und Berlin. Die Agentur wurde 1992 in Köln gegründet. facts and fiction konzipiert, gestaltet und realisiert für die Bereiche Kunst, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft innovative analoge sowie digitale Projekte. Der Fokus liegt dabei auf Museen und Ausstellungen, Expo-Pavillons, Veranstaltungen, Exponaten sowie digitalen Lösungen für partizipative und individualisierte Erlebnisse. 

facts and fiction hat die Pavillons von Deutschland, Österreich und der EU für die Weltausstellung in Japan entwickelt, die von April bis Oktober 2025 in Osaka stattfand. Die Agentur hat 25 Jahre Expo-Erfahrung und hat mit Japan dann insgesamt 13 Länderbeteiligungen umgesetzt. Große, bereits realisierte Projekte im Bereich öffentliche Museen und Ausstellungen sind das Bergbau-Museum in Bochum und die Berlin Ausstellung im Humboldt Forum in Berlin. Aktuell arbeitet die Agentur u.a. an der Gestaltung des Lern- und Begegnungsortes Zeppelintribüne und Zeppelinfeld in Nürnberg, an einer Dauerausstellung für das Naturhistorische Museum in Basel und an der Dauerausstellung des Buddenbrookhauses in Lübeck. In Berlin ist facts and fiction im Spannungsfeld der politischen Kommunikation tätig: Für Ministerien, Institutionen und Verbände entwickelt die Agentur unterschiedlichste analoge, hybride und digitale Veranstaltungsformate und Ausstellungen im Kontext des politischen Diskurses. 2025 konnte dort der Etat des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWE) verteidigt werden.

facts and fiction hat mehr als 700 Projekte in 50 Ländern umgesetzt und wurde für seine Arbeiten bereits mit zahlreichen Awards wie dem BIE Award, dem iF Communication Award, dem ADC Wettbewerb, dem Galaxy Award oder dem Red Dot Award ausgezeichnet. 2026 ist der Deutsche Pavillon auf der Expo 2025 in Osaka beim ADC Wettbewerb 2026 mit dem Grand Prix in der Kategorie „Spatial Experience“ sowie insgesamt sieben Nägeln ausgezeichnet worden, der Österreichische Pavillon auf der Weltausstellung 2025 gewann drei weitere Nägel.

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